Kloster Cimiez, praktische Informationen 5 / 5

Das Kloster von Cimiez vereint eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert, ein franziskanisches Museum, Gärten und den Friedhof, auf dem Henri Matisse begraben liegt, mit Panoramablick über Nizza.

Place du Monastère, Nice (Cimiez) — Tel. 04 93 81 00 04 (Pfarrei) — Kirche und Gärten frei zugänglich, Öffnungszeiten je nach Gottesdiensten und Jahreszeit unterschiedlich. Franziskanisches Museum in der Regel untertags geöffnet. Siehe das Tourismusbüro für die Öffnungszeiten.

Das Kloster von Cimiez ist einer der liebenswertesten Orte in Nizza: eine Kirche voller alter Gemälde, ein kleines Museum in den ehemaligen Zellen der Mönche, blühende Gärten und ein Blick, der bis zum Meer reicht. Und auf dem angrenzenden Friedhof zieht das Grab von Henri Matisse jed Jahr Besucher aus der ganzen Welt an.

Es ist ein lebendiger Ort, der seit dem 16. Jahrhundert von einer franziskanischen Gemeinschaft bewohnt wird. Ein Besuch lässt sich leicht im Anschluss an das Matisse-Museum und die Arenen organisieren, die sich wenige Gehminuten entfernt befinden.

Was man im Kloster von Cimiez besichtigen kann

Die Anlage vereint vier Orte, die nahe beieinander liegen, und ein Besuch erfolgt natürlich zu Fuß:

  • die Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption aus dem 15. Jahrhundert;
  • das franziskanische Museum, eingerichtet in den ehemaligen Zellen des Klosters;
  • die Klostergärten, ehemalige Gemüsegärten, die zu Spaziergängen einladen;
  • den Friedhof, auf dem Henri Matisse und Raoul Dufy ruhen.

Für die Gärten und die Kirche ist kein Ticket erforderlich. Das franziskanische Museum hat eigene, einfache und kostengünstige Zugangsmodalitäten, die vor Ort oder beim Tourismusbüro erfragt werden können.

Die Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption

Die Kirche aus dem 15. Jahrhundert überrascht mit ihrer farbenfrohen Fassade und ihrem geschichtsträchtigen Inneren. Zu sehen sind drei Hauptwerke des nizzanischen Malers Louis Bréa: eine Pietà, eine Kreuzigung und eine Abnahme vom Kreuz sowie ein imposanter barocker Schnitzaltar.

Draußen auf der Place du Monastère erhebt sich die Croix Séraphique, ein fast sechs Meter hohes Marmorkreuz aus dem Jahr 1477, eine Kopie des Originals, das in der Kirche aufbewahrt wird. Da es sich um einen noch aktiven Gottesdienstraum handelt, kann der Zugang zur Kirche während der Gottesdienste und Feiern eingeschränkt sein.

Das franziskanische Museum

Auf dem zweiten Stock des Klosters befinden sich in den ehemaligen Zellen der Minoriten das franziskanische Museum. Gemälde, Skulpturen, illuminierte Handschriften und Fresken erzählen die Geschichte der Franziskaner in Nizza vom 13. bis zum 18. Jahrhundert in einer schlichten und kontemplativen Atmosphäre.

Das Museum ist vor allem untertags an Wochentagen geöffnet, mit kurzen Zeitfenstern am Vormittag und Nachmittag, und sonntags geschlossen. Diese Zeiten variieren je nach Jahreszeit und religiösen Feiertagen: Es ist ratsam, sie zu überprüfen, bevor man nach Cimiez fährt.

Die Gärten, der Blick und das Grab von Matisse

Hinter der Kirche sind die Klostergärten ein wahres Paradies: ehemalige Gemüsegärten, die zu Spazierwegen umgestaltet wurden, eine Rosenboulevard, duftende Pflanzen und Bänke im Schatten. Vom oberen Garten aus öffnet sich der Blick über Nizza und das Meer, mit der Silhouette der Colline du Château gegenüber.

Der Friedhof grenzt an die Kirche und den Platz. Dort finden sich die Gräber zweier großer Maler: Henri Matisse, der im nahen Régina lebte, und Raoul Dufy. Das Grab von Matisse, bewusst einfach gehalten, wird von den Besuchern regelmäßig mit Blumen geschmückt.

Offizielle Praktische Hinweise

Zugang: Das Kloster befindet sich an der Place du Monastère im Viertel Cimiez. Keine Straßenbahn bedient das Viertel: vom Zentrum aus halten die Buslinien 15, 17 und 22 wenige Gehminuten vom Standort entfernt. Der Boulevard de Cimiez, der zum Kloster führt, ist angenehm zu Fuß von den Arenen aus zu erreichen.

Parken: Das Viertel in der Nähe des CHU bietet wenige Parkplätze. Der kleine Parkplatz des Klosters ist schnell voll; bevorzugen Sie den Bus, besonders in der Saison. Besuchsdauer: Rechnen Sie mit 45 Minuten bis eineinhalb Stunden, je nachdem, ob Sie auch das Museum und die Gärten besichtigen.

Lokale Tipps

Der Morgen ist der beste Zeitpunkt: Das Museum öffnet am späten Vormittag, und die Gärten sind ruhig, bevor der Tagsverkehr einsetzt. Verbinden Sie den Klosterbesuch mit dem Matisse-Museum und den Arenen in einem Spaziergang: Alle drei Orte sind in weniger als zehn Minuten zu Fuß erreichbar.

Respektieren Sie den sakralen Charakter des Ortes: bedeckende Kleidung, leise Stimme in der Kirche, und vermeiden Sie große Gruppenführungen während der sonntäglichen Gottesdienste. Die Gärten und der Friedhof sind zugänglich, bleiben aber Orte der Stille.

  • Häufiger Fehler: Sonntagvormittag zum franziskanischen Museum fahren, das an diesem Tag geschlossen ist.
  • Häufiger Fehler: Mitten im Sommer vor Ort parken wollen, Parkplatz voll.
  • Häufiger Fehler: Das Grab von Matisse verpassen, das im Friedhof leicht zu übersehen ist.

FAQ

Ist das Kloster von Cimiez kostenlos?

Ja, Kirche, Gärten und Friedhof sind frei zugänglich. Das franziskanische Museum hat eigene, einfache und kostengünstige Zugangsmodalitäten.

Ist Henri Matisse im Kloster von Cimiez begraben?

Ja, Henri Matisse ruht auf dem Friedhof des Klosters, neben Raoul Dufy. Der Friedhof ist frei zugänglich.

Wie sind die Öffnungszeiten des franziskanischen Museums?

Das Museum ist in der Regel untertags an Wochentagen geöffnet, am Vormittag und Nachmittag, und sonntags geschlossen. Die Zeiten variieren je nach Jahreszeit und religiösen Feiertagen: Überprüfen Sie sie vor Ihrem Besuch.

Kann man in der Nähe des Klosters von Cimiez parken?

Der Parkplatz des Klosters ist sehr klein und das Viertel in der Nähe des CHU bietet wenige Parkplätze. Es ist einfacher, mit dem Bus zu fahren, Linien 15, 17 oder 22.

Wie lange dauert ein Besuch im Kloster?

Rechnen Sie mit 45 Minuten bis eineinhalb Stunden, je nach Museum und Spaziergang in den Gärten.